Unsere letzte Wochen!

Mittlerweile sind wir wieder gut zurück in Deuschland angekomen und wurden mit einem super Brunch empfangen. Aber jetzt nochmal ein Bericht über die letzten Wochen.

Nach unserer Reise nach Tansania, waren wir erstmal wieder froh zurück in der Schule zu sein und alle Kinder und Jugendlichen wiederzusehen,da man sie ja dann doch schon etwas ins Herz geschlossen hatte. Zudem hatten wir duch das Seminar nochmals viele neue Spielideen, die wir umbedigt ausprobieren wollten.

Interessant war auch als wie besonders es angesehen wurde, dass wir in Tansania waren, obwohl die Grenze von Kisii aus ja doch nur wenige Stunden entfernt ist und einfach mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht werden kann. Anscheinend war fast noch niemand aus beiden Schule jemals dort gewesen.

Zudem haben wir unsere Englischklassen verloren, da auf Grund einerneuen Schulleiterin an der Onsando Girls Academy, alles etwas auf den Kopf gestellt wurde. War aber eigentlich kein Problem, weil wir so halt mehr Zeit in der Special Needs Unit der Primary School verbringen konnten, was super war! Wir hatten wirklich viel Spaß mit den Kindern, vor allem weil wir sie mittlerweile auch so gut kannten, sodass wir gut auf ihre unterschiedlichen Bedürfnisse und auch Einschränkungen eingehen konten. Außerdem haben wir einige Aktionen mt ihnen gemacht, wie viel Sportunterricht (was die Kinder glaube ich ziemich gut fanden, weil sie nach unserem Gefühl her sich oft einfach nur normalen Unterricht wie den der anderen Schüler wünschen), Wasserfarbenmalen (Handabdrücke mit Wasserfarben), “Mensche Ärger Dich Nicht“ spielen, Chapatis machen und das Highlight, welches wir zum Abschluss gemacht haben an einen unserer letzten Tagen: Stockbrot! Den Teig hatten wir bei uns im Haus schon vorbereitet und die Kinder hatten als Hausaufgabe auf Stöcke zu sammeln und dann haben wir einfach mitten in der Schule ein Lagerfeuer gemacht. Das hat glaube ich allen sehr viel Spaß gemacht und auch die Lehrer meinten, dass das jetzt in den Lehrplan aufgenommen wird. Außerdem haben wir als Abschiedsgeschenk neben Süßigkeiten einen Film für sie erstellt, aus allen Bildern die wir so über die letzte Monaten gemacht hatte und ein paar Videos die wir extra in den letzten zwei Wochen gedreht hatten. Außerdem hatten wir in diesem Rahmen nochmals die paar Schüler besucht, die auf Grund von ihrer Einschränkung nicht in die Schule kommen können, um auch ein Bild von ihnen für den Film zu haben. Insgesamt war der Film dann auch satte 40 Minuten lang und bei der Premiere waren glaube ich alle begeistert. Die Kinder waren so aufgeregt sich im Fernseher zu sehen und auch immer wenn sie einen ihrer Freunde wiedererkannten musste der Name gerufen werden, was dann meistens noch mit Lachen begleitet war. Den Film kann ich leider nicht auf WordPress hochladen, weil man dafür die kostenpflichtige Premiumversion braucht, aber ich zeige euch den Film liebend gerne wenn wir uns mal sehen.

Aber auch an der Onsando Girls Academy hatten wir eine gute Zeit. Da die Schülerinnen mittlerweile den ganzen Tag Unterricht hatten, konten wir sie leider nicht mehr so oft sehen. Aber trotzdem ging das noch während des Sportunterrichts (den durften wir behalten), den Pausen und der Games Time, welche zwischen 16 und 17 Uhr war. In der Games Time haben viele Handball trainiert, weil  bald ein Handball Schulwettbewerb stattfindet, wo man sich immer für eine nächste Runde qualifizieren kann. Dies geht soweit, dass man theoretisch irgendwann gegen die besten Schulen aus ganz Ostafrika spielen kann. Außerdem wurde ein Modern Dance einstudiert, da eine Woche bevor wir gingen ein Drama Festival war, was nach einem ähnlichem Schema wie der Handballwettbewerb verläuft. Dorthin haben wir und ein anderer Lehrer unsere Schülerinnen dann begleitet. Wir waren wirklich begeistert von dem Festival, da dort auch einige etwas bessere Schulen, vor allem Privatschulen unterwegs waren und einige dieser Schüler/innen wirlich super Auftritte hinlegten in Kategorien wie Cultural Dance, Modern Dance, Drama, Chorus, Sketch uvm. Dabei waren einige Auftritte auch sehr kritisch und satirisch gegen Kenia und präsente Probleme wie Korruption, Armut oder Terrorismus vertreten. Alles war intellektuell auf sehr hohem Level und dabei war dieser Wettbewerb noch auf Schuldistriktlevel, also auf der niedrigsten Instanz. Wir waren wirklich begeistert. Unser Abschied war auch von dieser Schule sehr rührend.  Für die Schüerinnen hatten wir jeweils eine Tüte bestehend aus Süßigkeiten, drei Bleistiften, einem kleinen Anhänger, einem kleinen Radiergummi und zwei Luftballons, zusammengestellt. Dazu haben wir jeder Schülerinn ein Tuch geschenkt, welche wir vorher in Deutschland von vielen netten Freunden und Bekannten erhalten hatten … nochmals vielen Dank dafür! Die Schülerinnen haben sich wirklich sehr gefreut und es war auch wirkich lustig sie dann alle mit der gleichförmigen Uniform zu sehen, aber dann jede mit einem bunten Tuch entweder auf dem Kopf, um den Hals oder manchmal sogar als Umhang. Das alles lief auch sehr zivilisiert ab, niemand wurde gierig, davor hatten wir im Vorfeld am meisten Angst.

Ansonsten waren wir sehr beschäftigt nochmals einige Leute zu treffen (dafür waren wir auch nochmal ein Wochenende in Kisumu), letzte Besorgungen zu machen und natürlich das Haus wieder in Ordnung zu bringen, bzw. alles in unsere Koffer zu quwetchen. Das war echt ein Akt das so hinzubekomen, dass kein Koffer über 23 kg ist. Am Ende waren alle dann doch so 24 kg schwer, aber wir hatten zum Glück einen sehr kulanten Lufthansa Mitarbeiter bei der Gepäckabgabe. Die letzten zwei Tage haben wir dann noch in Nairobi bei Florence verbracht und hatten dann auch einen emotionalen Abschied, obwohl wir uns auch schon sehr auf Deutschland gefreut haben, aber so einiges werden wir dann doch an Kenia vermissen.

Keine Sorge Leute der Blog ist noch nicht zu Ende, denn es müsen noch Bilder hochgeladen werden und es werden auch noch Artikel komen die schon geplant sind. Also schaut immer mal wieder vorbei!

 

 

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